18. Januar 2012

Tierschutz-Erfolg: Mehr als 1 Million Unterschriften gegen qualvolle Tiertransporte

Die europaweite Kampagne „8hours“, die mehr Tierschutz bei Transporten zum Ziel hat, endet am morgigen 5. Januar 2012. Bisher haben mehr als eine Million Menschen in Europa für eine Begrenzung von Tiertransporten protestiert. Die Unterschriften sollen nun dem zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, John Dalli, übergeben werden. Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit Jahren eine zeitliche Begrenzung von Tiertransporten und weitere Verbesserungen der Transportbedingungen. Der Verband unterstützt die Petition "8hours", initiiert von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels.

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18. Januar 2012

Vorerst Entwarnung aus Rumänien: Töten von Straßenhunden bleibt illegal

Das rumänische Verfassungsgericht hat eine Gesetzesänderung abgelehnt, die das Töten von Straßenhunden erlaubt hätte. Bereits direkt nach Bekanntwerden der Pläne im letzten Jahr hatte der Deutsche Tierschutzbund beim rumänischen Botschafter protestiert und Alternativen aufgezeigt. Für den Verband ist die jüngste politische Entwicklung ein wichtiges Signal, um weiter für tierschutzgerechte Maßnahmen in der Straßenhunde-Problematik zu werben. Hierzu gehören die Registrierung der Tiere, die Tollwutimpfung sowie an erster Stelle die Kastration.

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08. Januar 2012

Käfigeier in Produkten: Ab 1. Januar noch mehr Vorsicht beim Einkauf

Egal ob Kekse, Backmischungen, Eierlikör – all diese Produkte enthalten Ei. Deshalb rät der Deutsche Tierschutzbund genau hinzuschauen. Wenn auf den Packungen nicht steht, aus welcher Haltung die Eier stammen, ist davon auszugehen, dass Käfigeier enthalten sind. Wichtig wird dies vor allem vor dem Hintergrund, dass ab 1.1.2012 EU-weit die herkömmlichen Batterie-Käfigsysteme verboten sind, viele Länder aber noch nicht umgestellt haben. Für die dann illegal erzeugten Eier wurde nach wie vor noch keine Lösung gefunden. Daher steigt die Gefahr, dass diese Käfigeier in Produkte gemischt werden. Der Deutsche Tierschutzbund rät zu einem Kauf-Boykott aller Produkte, bei denen nicht klar erkennbar ist, woher die Eier stammen. Bei Schaleneiern gilt: Die Ziffer 0 steht für Bio-, die Ziffer 1 für Freiland- und die Ziffer 2 für Bodenhaltung. Eier mit einer 3 sind aus Käfigquälerei. Bei Produkten mit verarbeiteten Eiern (Industrie-Ei) gibt es bisher keine Kennzeichnungspflicht.

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15. Dezember 2011

Kein Tierleid zu Weihnachten!

Viele Menschen freuen sich in diesen Tagen schon sehr auf die Weihnachtsfeiertage und überlegen, wie Sie das Fest für ihre Lieben besonders schön gestalten können.

Dass man gerade in dieser Zeit auch sehr viel für das Wohl der Tiere tun kann, wird dabei leicht übersehen. Zum Beispiel beim Weihnachtsessen kann man versuchen einmal nur vegetarische Köstlichkeiten auf den Tisch zu bringen, oder man achtet beim Einkauf auf artgerechte Haltungsformen der Tiere.  Bei der Weihnachtsbäckerei sind Eier aus artgerechter Tierhaltung zu beachten - kein Ei mit der 3 als erster Ziffer auf dem Stempel, denn diese Eier stammen aus der tierquälerischen Käfighaltung. Zum Wohle der Tiere kann man auch bei Kosmetika als Geschenk Produkte aus tierversuchsfreier Herstellung wählen. Und wenn Echtpelz als Futter oder Applikation bei Kleidung, oder Schuhen verwendet wurde, sollte man dringend die Finger davon lassen.

In der Vorweihnachtszeit achtet die Wirtschaft ganz besonders auf das Verhalten der Konsumenten. „Wir, die Verbraucher, haben die Macht, für die Tiere die Dinge zu verändern!“ erinnert Nicole Brühl, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern.

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25. November 2011

Großer Erfolg für den Tierschutz - Bundesrat fordert Wildtierverbot im Zirkus

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt den mehrheitlichen Beschluss des Plenums des Bundesrats, dass bestimmte wildlebende Tierarten im Zirkus nicht mehr mitgeführt werden sollen. Dies sei ein eindeutiger Auftrag an Ministerin Ilse Aigner und ihr Ministerium, endlich tätig zu werden und ein solches Verbot schnellstmöglich umzusetzen. Der vom Plenum angenommene Antrag sieht vor, dass zukünftig bestimmte Wildtierarten nicht mehr in Zirkussen mitgeführt werden sollen, genannt sind insbesondere Affen (nicht-menschliche Primaten), Elefanten, Bären, Nashörner, Flusspferde und Giraffen. Ggf. können zu einem späteren Zeitpunkt weitere Tierarten bestimmt werden, was aus Tierschutzsicht zu begrüßen wäre, da die Problematik nach Einschätzung des Deutschen Tierschutzbunds auch für alle anderen Wildtiere wie Großkatzen, Krokodile oder Robben gilt. "Endlich ist ein Ende der Tierqual für diese Wildtierarten in Zirkussen abzusehen. Versuche der Zirkuslobby mit fadenscheinigen Argumenten einem Verbot noch zu entgehen, sind damit gescheitert“ freut sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 

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